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Pizza Diavola Rezept: Die würzig-scharfe Teufelspizza aus Neapel

Pizza Diavola belegen: scharfe Salami wird auf der Pizza verteilt Pizza Diavola mit scharfer Salami frisch aus dem Ofen

Für alle, die es feurig mögen, ist unser Pizza Diavola Rezept mit der besten scharfen Salami direkt aus Italien eine der tollsten Pizza Kreationen überhaupt! Die teuflische Diavola gehört zu den bekanntesten italienischen Klassikern und kommt mit ganz wenig aus: Salami piccante, fruchtige San Marzano Tomaten und cremiger Fior di Latte auf aromatischem Pizzateig. Mehr braucht es für den Feuereffekt im Mund gar nicht. Wie du die Diavola ganz einfach in Restaurantqualität zuhause nachbackst inklusive Variationen, zeige ich dir in diesem Beitrag. Egal ob im Haushaltsofen oder im Pizzaofen, wenn du dich ans Rezept hältst, gibt's für beides eine Geschmacksgarantie. Wenige Zutaten, dafür richtig gute und genau da liegt auch das Geheimnis, denn wo so wenig drauf ist, muss jede einzelne Zutat sitzen. Lass uns gemeinsam schauen, worauf es wirklich ankommt, und dann heizen wir den Ofen an 🌶️ 🔥

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Was bedeutet Pizza Diavola? Herkunft und Bedeutung

Diavola ist Italienisch und bedeutet Teufelin. Ihren Namen verdankt die Pizza ihrer Schärfe, denn wer reinbeißt, merkt schnell, dass hier direkt ein kleines Feuer brennt. Ihre Wurzeln liegen in Neapel, der Heimat der Pizza. Dort erzählt man sich, dass die Diavola mit den italienischen Auswanderern nach Amerika reiste und dort zur Pepperoni Pizza wurde. Ob das so stimmt, wissen wir nicht... aber Sinn macht es, oder?

Die Tradition der scharfen Salami stammt dagegen aus dem tiefen Süden Italiens, vor allem aus Kalabrien, wo Peperoncino in fast jeder Wurstspezialität steckt. Eine offizielle Geschichte oder einen einzelnen Erfinder gibt es übrigens nicht. Die Pizza Diavola ist eher ein Gemeinschaftswerk ganz Süditaliens und das schmeckt man 🌶️

Pizza Diavola, Pizza Piccante oder Pizza Diavolo?

Frag drei Pizzerien nach ihrer Diavola und du bekommst drei verschiedene Pizzen. Mal kommen Oliven dazu, mal Paprika oder rote Zwiebeln, mal landet eine normale Salami mit Chiliflocken auf dem Teig. Auf manchen Karten heißt sie Pizza Piccante, also scharfe Pizza und hin und wieder liest man auch Pizza Diavolo. Gemeint ist immer dasselbe, denn zwei Dinge haben alle Versionen gemeinsam: Die Salami ist die Hauptzutat und scharf muss es sein. 

Pizza Diavola Belag: Auf diese Zutaten kommt es an

Detailaufnahme: Salamischeiben werden auf der Pizza Diavola verteilt

Eine Pizza Diavola ist zwar schnell belegt: Tomatensoße, Käse, Salami, fertig. Aber gerade weil die Zutatenliste so kurz ist, entscheidet jede einzelne Zutat über das Ergebnis. Eine wässrige Soße weicht den Boden auf, der falsche Käse zieht Wasser und eine schwache Salami kann die Pizza ruinieren.

Deshalb lohnt sich hier der Griff zu hochwertigen Zutaten. Ich zeige dir, welche ich für meine Diavola verwende und warum.

Waldis Pizzateigling tiefgefroren

Der Teig: aromatische Basis

Die Grundlage jeder guten Diavola ist ein luftiger, lange gereifter Teig mit knusprigem Boden. Du kannst ihn selbst ansetzen oder dir die Arbeit sparen: Meine Waldis Teiglinge sind lange geführt und aus italienischen Zutaten gemacht. 

Solania San Marzano Tomaten DOP in der Dose

San Marzano Tomaten: die Pizza Diavola Soße

Für die Soße brauchst du weder Kräuter noch Knoblauch. Gute San Marzano Tomaten, eine Prise Salz, von Hand zerdrückt. Ich nehme die Solania San Marzano DOP. Ihre fruchtige Süße ist der perfekte Gegenspieler zur Schärfe der Salami.

Fior di latte di Agerola am Stück Grana Padano DOP am Stück

Fior di Latte und Hartkäse: würzig und mild für die Pizza Diavola

Beim Hauptkäse setze ich auf Fior di Latte. Er ist schön fest, schmilzt cremig und wässert kaum, dein Boden bleibt also knusprig. Wer die würzige Note mag, kann auch noch etwas fein geriebenen Parmigiano oder Grana Padano darüber geben. Die nussige Würze rundet die Schärfe richtig gut ab.

Die Salami: der Superstar deiner Pizza Diavola

Jetzt wird's scharf! Die Salami ist der Superstar dieser Pizza, sie gibt der Diavola ihren Namen und ihren Charakter. Deshalb mein ehrlicher Rat: Spar hier nicht. Ich habe schon einige scharfe Salamis probiert, die auf der Pizza einfach enttäuscht haben, weil sie eher süßlich als würzig schmecken. Lies also immer die Zutatenliste. Eine gute Pizza mit scharfer Salami braucht viel Fleisch, echten Peperoncino und kräftige Gewürze.

Welche Sorte du nimmst, bleibt dir überlassen. Ob Salame Calabrese, Salami Spianata oder Salsiccia piccante: Hauptsache, sie ist scharf und würzig. Meine absolute Lieblingssalami ist die La Montanara. Ich habe lange gesucht, aber für mich ist sie einfach perfekt.

La Montanara Salsiccia piccante aus Kalabrien

Waldis Empfehlung

La Montanara Salsiccia piccante

Traditionell geräuchert, aus Kalabrien und mit Chili und Paprika gewürzt: genau die Schärfe und Würze, die eine echte Diavola braucht.

Zur Salami →

Das Rezept

Pizza Diavola Rezept für eine Pizza

So jetzt geht's aber an den Ofen. Das Rezept ist für eine Pizza gedacht. Für einen Pizzaabend mit Freunden nimmst du die Mengen einfach mal die Anzahl deiner Gäste.

⏱️ Zubereitung

ca. 30 Minuten (ohne Gehzeit)

🍽️ Portionen

1 Pizza

👨‍🍳 Schwierigkeit

Einfach

Zutaten

Für den Boden

1 (280 g)Teigkugel z.B. Waldis Teigling

Für den Belag

80 gSan Marzano Tomaten
1 PriseSalz
100 gFior di Latte
40 gscharfe Salami nach Wahl, z. B. La Montanara Salsiccia piccante

Zum Verfeinern

10 gParmigiano oder Grana Padano, fein gerieben
1 ELOlivenöl extra vergine
3 bis 4Basilikumblätter

Hilfsmittel

Semola zum Ausbreiten

Die Zubereitungszeit gilt ohne Auftau- und Ruhezeit des Teigs. Im Pizzaofen variiert die Backzeit je nach Modell.

Scharfe Salami wird auf dem Holzbrett in Scheiben geschnitten

SO GEHT'S

Pizza Diavola zubereiten: Schritt für Schritt

1

Teigling vorbereitenTeigling ausreichend bei Raumtemperatur gehen lassen, bis er entspannt und gut formbar ist. Für Waldis Teiglinge: alle Auftau-Methoden findest du hier.

2

Ofen vorheizenHeiz deinen Haushaltsofen mit dem Backstahl auf höchster Stufe vor. Der Stahl muss richtig durchgeheizt sein, nur dann bekommst du einen knusprigen Boden mit schönen Röstaromen. Im Pizzaofen hältst du dich an die Angaben deines Modells.

3

Soße und Belag vorbereitenZerdrück die San Marzano Tomaten mit den Händen und würz sie mit einer Prise Salz. Schneide den Fior di Latte in Streifen und die Salami in dünne Scheiben.

4

Teig ausbreitenStreu etwas Semola auf die Arbeitsfläche und leg den Teigling darauf. Drück ihn mit den Fingerspitzen von der Mitte nach außen flach und lass dabei einen Rand frei. 

5

Pizza belegenVerteil die Soße dünn von der Mitte aus in Kreisen. Dann kommen, optional Parmigiano, Basilikum, Fior di Latte und zum Schluss die Salami obendrauf.

🌿

WALDIS TIPPWeniger ist mehr. Eine überladene Pizza wird in der Mitte weich, lieber etwas Luft zwischen den Salamischeiben lassen.

6

BackenSchieb die Pizza mit der Pizzaschaufel auf den heißen Backstahl. Back sie, bis der Boden knusprig und die Pizza gleichmäßig goldbraun ist.

7

Verfeinern und servierenNach dem Backen ein Schuss Olivenöl darüber, anschneiden, genießen und das Wasserglas in Reichweite halten, falls es doch zu scharf ist.

EXPERTENWISSEN

Waldis Pro Tipps für die perfekte Diavola

1

Schärfegrad selbst bestimmenSchärfe ist Geschmackssache. Wer es feuriger mag, schärft nach dem Backen nach, zum Beispiel mit Waldis Chili oder ein paar Tropfen Peperita Super Piccante. So kann sich jeder am Tisch seine eigene Hitzestufe gönnen.

2

Chili gehört nach dem Backen draufFrische Peperoncini oder Chiliöl solltest du erst auf die fertige Pizza geben. Im heißen Ofen verlieren sie Aroma, danach entfalten sie ihre volle Schärfe.

3

Pizza scharf belegen, aber gleichmäßigVerteil die Salami so, dass jedes Stück etwas abbekommt. Überlappende Scheiben garen ungleichmäßig, einzelne Scheiben werden an den Rändern schön knusprig.

Pizza Diavola Variationen: drei Ideen für noch mehr Feuer

Du liebst die klassische Diavola und willst Variationen probieren? We got you!

Mit Hot Honey 🍯

Nach dem Backen ein paar Fäden Hot Honey darüber. Süße trifft Schärfe und die Salami bekommt eine fast karamellige Note.

Mit Nduja und Burrata 🔥

Kleine Kleckse Nduja  sorgen für noch mehr Würze. Nach dem Backen noch eine zerzupfte Burrata in die Mitte, die für einen herrlichen Kontrast sorgt.

Mit Gorgonzola und Sardellen ❤️

Meine absolute Lieblingspizza ist eine Abwandlung der Diavola mit Gorgonzola und Sardellen. Für mich einfach die beste Pizza: würzig, cremig, umami.

Fazit

Pizza Diavola mit Hot Honey beträufelt

Die Pizza Diavola beweist, dass eine richtig gute Pizza nicht kompliziert sein muss. Ein luftiger Teig, fruchtige San Marzano Tomaten, cremiger Fior di Latte und vor allem eine scharfe, würzige Salami: Mehr braucht es nicht. Mit diesem Pizza Diavola Rezept holst du dir das kleine Feuer aus Süditalien direkt in deine Küche. Ob klassisch, mit Hot Honey oder als Waldis Lieblingsvariante mit Gorgonzola und Sardellen, die Teufelin wird garantiert Stammgast auf deinem Backstahl (vorausgesetzt, du magst es scharf :D)

Zu den Pizza Zutaten →

Viel Spaß beim Nachbacken!
Euer Waldi

Häufige Fragen zur Pizza Diavola

Diavola ist Italienisch und bedeutet Teufelin. Der Name spielt auf die Schärfe der Pizza an, die vor allem von der scharfen Salami kommt.

Eine feste Vorgabe gibt es nicht, denn jede Pizzeria macht die Diavola ein bisschen anders. Typisch ist eine scharfe, würzige Salami aus Süditalien, zum Beispiel Salame Calabrese, Salami Spianata piccante oder Salsiccia piccante. Wichtig ist, dass sie scharf und würzig schmeckt und nicht süßlich.

Das hängt vor allem von der Salami ab. Meist ist die Diavola angenehm scharf, aber nicht extrem. Wer mehr Feuer möchte, schärft nach dem Backen mit Chili oder Chiliöl nach.

Theoretisch ja für einen ähnlichen Schärfe-Effekt. Aber die Nduja ist eine streichfähige, scharfe Wurst und die Pizza Diavola ist bekannt für ihre Salamischeiben. Wenn du keine andere hast oder diese bevorzugst, dann in kleinen Klecksen auf der Pizza verteilen.

Im Grunde keiner. Piccante heißt scharf, und viele Pizzerien nutzen beide Namen für dieselbe Pizza mit scharfer Salami.

Ein Blick auf die Zutatenliste hilft: viel Fleisch, echter Peperoncino und kräftige Gewürze sind ein gutes Zeichen. Schmeckt die Salami eher süßlich, fehlt ihr auf der Pizza die typische Würze.


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