Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zum Menü springen

Biscotto Steine

Wer einmal eine echte neapolitanische Pizza gebacken hat, weiß: Es kommt nicht nur auf den Teig an, sondern auch darauf, worauf er liegt. Der Biscotto Pizzastein von Fiesoli Arte ist genau dafür gemacht. Handgefertigt in Italien, für Hochtemperatur-Öfen wie Ooni, Cozze oder EffeUno.



Artikel 1 - 8 von 8

Der Biscotto Pizzastein

Was ist ein Biscotto Pizzastein und warum macht er den Unterschied?

Wer sich intensiver mit Pizza beschäftigt, stößt früher oder später auf den Begriff "Biscotto". Dahinter steckt kein Keks, sondern eine der ältesten Backstein-Traditionen Italiens: ein handgefertigter Terrakotta-Stein aus der Region Kampanien, der seit Generationen in neapolitanischen Holzöfen verbaut wird.

Der entscheidende Unterschied zu herkömmlichen Pizzasteinen aus Cordierit oder Schamotte liegt im Material selbst. Der Biscotto besteht aus einem speziellen Tongemisch mit natürlichen Mineraleinschlüssen und einer charakteristisch porösen Struktur. Diese Porosität sorgt dafür, dass Feuchtigkeit aus dem Teigboden aufgenommen wird und der Boden wird knusprig, ohne zu verbrennen. Selbst bei Temperaturen über 450 °C, wie sie in modernen Hochtemperatur-Öfen problemlos erreicht werden, bleibt die Hitzeabgabe gleichmäßig und kontrolliert.

Jeder Fiesoli Arte Stein wird in Handarbeit gefertigt. Kleine Unebenheiten, Farbabweichungen oder Einschlüsse an der Oberfläche sind kein Qualitätsmangel, sondern gelten als Zeichen echter Handarbeit und machen jeden Stein zu einem Unikat.

Biscotto Stein im EffeUno-Pizzaofen

Biscotto Handwerk aus Kampanien

Fiesoli Arte produziert seine Biscotto-Steine in der Tradition der süditalienischen Terrakotta-Fertigung. Der Rohstoff - ein mineralhaltiger Ton aus der Region Kampanien - wird in einem langsamen Brennprozess veredelt. Das Ergebnis ist ein Stein, der Wärme nicht nur speichert, sondern gezielt abgibt: schnell genug, um den Teig zu garen, sanft genug, um ihn nicht zu verbrennen.

Genau das ist der Grund, warum Biscotto-Steine seit Jahrzehnten in professionellen Pizzerien eingesetzt werden und warum sie heute auch für Heimöfen wie den Ooni Koda 16, den Cozze oder den EffeUno erhältlich sind.

Biscotto, Cordierit oder Schamotte, was ist der Unterschied?

Pizzastein-Vergleich
Eigenschaften Biscotto (Fiesoli Arte) Cordierit Schamotte
Material Terrakotta, handgefertigt Industriell gebranntes Mineral Feuerfester Ton
Porosität Hoch – nimmt Feuchtigkeit auf Gering Mittel
Hitzeverteilung Sehr gleichmäßig, sanft Gleichmäßig, aber heißer Gleichmäßig
Ideal für Neapolitanische Pizza,
350–500 °C
Alle Pizzaarten, Backofen & Grill Holzöfen, niedrigere Temperaturen
Verbrennungsrisiko Sehr gering Mittel bis hoch bei >400 °C Gering
Handarbeit Ja – jeder Stein ein Unikat Nein Nein
Preis Höher Günstig bis mittel Günstig
Waldis Portrait

Waldis Tipp

Beim ersten Einsatz des Biscotto-Steins unbedingt einbrennen: Den Stein kalt in den Ofen legen, langsam auf maximale Temperatur hochheizen und mindestens 30-45 Minuten auf voller Hitze lassen. Das entfernt Produktionsreste und stabilisiert die Oberfläche. Und keine Sorge wegen der Verfärbungen, die gehören dazu.

FAQ - Die häufigsten Fragen rund um den Biscotto Pizzastein

Ein Biscotto ist ein handgefertigter Backstein aus Terrakotta, der traditionell in der Region Kampanien (Süditalien) produziert wird. Sein charakteristisches Merkmal ist die hohe Porosität des Materials: Der Stein nimmt Feuchtigkeit aus dem Pizzaboden auf und gibt Hitze gleichmäßig ab, das Ergebnis ist ein knuspriger Boden ohne verbrannte Stellen. Biscottosteine werden seit Generationen in professionellen neapolitanischen Pizzerien eingesetzt und sind heute auch für Heimöfen erhältlich.

Cordierit ist ein industriell gefertigtes Mineral mit geringer Porosität und sehr gleichmäßiger Wärmeleitfähigkeit. Bei sehr hohen Temperaturen (ab ca. 400 °C) besteht ein erhöhtes Risiko, dass der Pizzaboden zu schnell verbrennt. Der Biscotto hingegen hat eine poröse Terrakotta-Struktur, die Feuchtigkeit aufnimmt und die Hitze sanfter weitergibt. Für echte neapolitanische Pizza bei 400-500 °C ist der Biscotto die bessere Wahl - bei niedrigeren Temperaturen im Haushaltsbackofen ist Cordierit völlig ausreichend.

Schamottestein ist ein feuerfester Ton, der häufig in Holzöfen und als günstigerer Pizzastein eingesetzt wird. Er speichert Wärme gut, ist aber weniger porös als ein Biscotto und gibt Hitze direkter ab. Für hohe Temperaturen über 400 °C ist der Biscotto überlegen für Holzöfen mit moderateren Temperaturen leistet Schamotte aber gute Dienste.

Das hängt vom Ofenmodell ab. Am besten die Innenmasse der Backkammer nachmessen und 1–2 cm Spielraum einplanen, damit Luft zirkulieren kann.

Den Stein kalt in den (kalten) Ofen legen und langsam auf maximale Temperatur hochheizen. Mindestens 30-45 Minuten bei voller Hitze lassen, dann langsam abkühlen lassen. Dieser Schritt entfernt Produktionsrückstände und stabilisiert die Oberfläche. Wichtig beim Einbrennen: Kein Wasser, und niemals Reinigungsmittel verwenden.

Niemals Spülmittel oder Seife verwenden, der Stein saugt diese auf. Nach dem Backen einfach vollständig abkühlen lassen, dann grobe Rückstände mit einem trockenen Schaber oder einer Bürste entfernen. Hartnäckige Stellen können beim nächsten Aufheizen auf hohe Temperaturen von selbst verbrennen. Flecken und eine dunkle Patina sind völlig normal und beeinflussen das Backergebnis nicht negativ.

Meistens liegt das an zu wenig Mehl oder Grieß auf dem Schieber vor dem Einschieben in den Ofen. Achte darauf, dass der Teig gut mit Semola oder Mehl bemehlt ist, bevor du ihn mit dem Schieber in den Ofen schiebst.

Außerdem sollte der Stein immer vollständig vorgeheizt sein, bevor die Pizza aufgelegt wird (mindestens 20–30 Minuten bei maximaler Temperatur). Eine gut entwickelte Patina reduziert das Kleben über Zeit deutlich.

Ja, das ist möglich. Allerdings spielen die Vorteile des Biscotto erst bei Temperaturen ab ca. 350 °C vollständig aus. Im normalen Haushaltsbackofen (max. 250-280 °C) ist der Unterschied zu einem Cordierit-Stein weniger deutlich. Für Hochtemperatur-Öfen wie Ooni, Cozze oder EffeUno ist der Biscotto die klar bessere Wahl.

Bei richtiger Pflege hält der Biscotto Pizzastein viele Jahre. Wichtig: Den Stein nie kaltem Wasser aussetzen, wenn er heiß ist (Thermoshock). Langsames Aufheizen und Abkühlen verlängert die Lebensdauer erheblich. Kleinere Risse oder Absplitterungen an den Kanten sind bei Handarbeitsprodukten normal und stellen kein Sicherheitsproblem dar, solange der Stein strukturell intakt ist.

Waldis Pizza – weil gute Pizza mit den besten Zutaten beginnt.
Original. Authentisch. Unglaublich gut.

Es befinden sich keine Artikel im Warenkorb.